Friederike Vollert


Alte Musik, zeitgenössische Werke und Improvisation bilden gleichberechtigt Friederikes vielseitiges Repertoire. Jenseits von Genre-Grenzen experimentiert sie mit den verschiedensten Konzertformaten – immer mit dem Ziel, dem Inhalt der Musik zu entsprechen und für das Publikum erfahrbar zu machen. Auf der Suche nach den mannigfaltigen Wegen des Ausdrucks sind auch interdisziplinäre Projekte ein wichtiger Teil ihrer Arbeit und sie konnte so verschiedenste Erfahrungen mit Kunstformen aus den Bereichen Oper, Puppentheater, Lyrik und Tanz sammeln.

Friederike Vollert, geboren 1993 in Nürnberg, studierte Blockflöte bei Prof. Myriam Eichberger an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar und an der Universität der Künste Berlin bei Susanne Fröhlich und Prof. Christoph Huntgeburth. Bachelor- sowie Masterstudien schloss sie mit Bestnote ab. Sie erhielt verschiedene Stipendien und Preise: Sie war Finalistin beim renommierten internationalen Wettbewerb „Musica Antiqua 2017“ in Brügge und wurde mit dem „EUBO Development Trust prize“ als vielversprechendste europäische Künstlerin ausgezeichnet. Beim internationalen Wettbewerb des „Recorder Festival Nordhorn 2017“ gewann sie den 2. Preis. Sie ist Stipendiatin von YEHUDI MENUHIN Live Music Now e.V; zudem wurde sie im Rahmen des Deutschlandstipendiums von der Ernst-Freiberger-Stiftung und der Carin Riesen Stiftung unterstützt und erhielt im November 2015 ein Förderstipendium der Hans und Eugenia Jütting Stiftung. Friederike ist Gründungsmitglied des Ensembles Weimar Baroque und musiziert als Gast mit verschiedensten Kammermusikformationen und Orchestern, u.a. Akademie für Alte Musik Berlin, Cantus & Capella Thuringia, Ensemble 1648, The Playfords, DSO Berlin, Staatskapelle Weimar, Nürnberger Philharmoniker. Sie konzertiert regelmäßig auf Festivals wie den Thüringer Bachwochen, dem Leipziger Bachfest, den Kurt-Weill-Festspielen Dessau, der Bach Biennale Weimar oder den Tagen Mitteldeutscher Barockmusik.